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Victorine
Anführerin des FichtenClans & Privatdetektivin
Beiträge: 340 | Zuletzt Online: 27.01.2023
Name
Victorine Dumort
Wohnort
Villa des FichtenClan
Registriert am:
17.10.2021
Beschreibung


Name: Victorine Dumort

Alter: 365 Jahre

Körpergröße: 158cm

Geschlecht: weiblich

Art: Mischling

Aussehen:
Das Victorine bereits während der Joseon- und Barockzeit geboren wurde, sieht man ihr nicht an, im Gegenteil, sie sieht eigentlich aus wie ein sehr junges, unerfahrenes Mädchen. Sie ist gerade einmal süße 158cm groß, wenn sie ihre normalen Stiefel mit Absatz trägt, dann allerdings doch 165cm. Sie hat von ihrer Mutter typisch für eine Koreanerin katzenförmige, bernsteinfarbene Augen. Ihr Hautton ist dabei sehr hell, man könnte beinahe schon sagen elfenbeinfarben, und der Sonne gegenüber extrem empfindlich. In ihren braunen, schulterlangen Haaren zeigen leichte Locken von ihrer väterlichen Seite, die ihr dadurch auch gerne mal störend ins Gesicht fallen. Meistens trägt sie einen großen, schwarzen Mantel, der sie noch etwas schmaler wirken lässt als sie eigentlich ist, schwarze Stiefel mit hohem Absatz, eine kurze Hose mit Gürtel, eine weiße Bluse, in ein braunes Korsett gesteckt, und dazu ein schwarzes Halstuch. Schwarze Lederhandschuhe runden ihr Outfit ab, zumindest während ihren Ermittlungen trägt sie sie eigentlich immer.

Besondere Merkmale:
Besonders auffällig ist ihr schwarzer Gehstock, auf den sie vollkommen angewiesen ist, nicht zuletzt, weil sie im Notfall damit ordentlich austeilen kann, man sollte sie also nicht unterschätzen. Aus ihrer Manteltasche heraus kann man manchmal eine Tabakpfeife lugen sehen.

Charakter:
"Der legendäre Detektiv" soll eine wahrlich mysteriöse Person sein, offenbar ist er wahnsinnig unsympathisch und rücksichtslos, man kann nur schwierig mit ihm zusammenarbeiten und dann sei er auch noch hoffnungslos arrogant. Tatsächlich stimmt kein einziges Wort in diesem Satz, bis vielleicht darauf, dass Victorine tatsächlich ein wenig mysteriös ist und eine Detektivin. Sie ist generell eher ruhig und hält sich zurück, analysiert erst jede Situation vollständig, bevor sie sich äußert. Nicht nur ist sie intelligent, informiert und irrsinnig clever, sie scheint auch irgendwie für jedes Problem eine Lösung zu finden. In ihrem Beruf ist sie es gewohnt alleine zu arbeiten oder zumindest das Sagen zu haben, sie kann also ganz schön bossy sein. Eigentlich ist sie allerdings doch etwas schüchtern, zumindest im privaten Leben, was sie versucht damit zu überspielen, dass sie sich als desinteressiert oder abgelenkt gibt, was sie meistens keineswegs ist, eigentlich zeigt sie eher Verhaltensweisen auf dem autistischen Spektrum. Da sie meist Fälle für Menschen übernimmt, macht sie sich meistens auch gar nicht die Mühe sich mit diesen anzufreunden, und das hat einen guten Grund, nachdem sie beide ihre Eltern an den Tod verloren hat. An ihre Mutter kann sie sich gar nicht mehr erinnern, sie verstarb kurz nach ihrer Geburt an einer Krankheit, und ihr Vater, der, obwohl er Arzt war, seine geheime Geliebte beim besten Willen nicht retten konnte, wollte sich später nicht von Victorine in einen Vampir verwandeln lassen, auch nicht, als er schon zu alt war, um das Bett zu verlassen. Mit anderen Vampiren hatte sie bisher nur selten Kontakt, weshalb sie auch da wiederum etwas zurückhaltend ist.

Vorgeschichte:
Geboren ist Victorine als die Tochter von Ha-Joon Gyeong, eine Frau aus dem letzten dynastischen Königreich von Korea, und Jacques Dumort, einem französischen Arzt. Ihr Vater lernte ihre Mutter damals kennen, weil er in Korea Koryo-Medizin, traditionelle koreanische Medizin, studierte und sie ihm viel über die dort vertretene Pflanzenheilkunde, Akupunktur und Moxibustion beibrachte. Da ihre Mutter jedoch Buddhistin war, war sie in ihrem eigenen Land nicht sicher, da während der Joseon-Zeit der Konfuzianismus als nationale Philosophie angenommen wurde und in dessen Zuge viele buddhistische Überzeugungen beseitigt wurden. Auch der Handel war in dieser Zeit sehr eingeschränkt, aber ihrer Mutter und ihrem Vater gelang trotzdem die Rückreise gemeinsam nach Frankreich, wo sie auch feststellten, dass ihre Mutter mit Victorine schwanger war. Ihre Eltern heirateten niemals, weil ihre Mutter kurz nach der Geburt an Tuberkulose verstarb, aber die kleine Victorine wuchs bei ihrem Vater doch meist glücklich in Paris auf.

Doch die Zeit war damals eine andere und sie ist sich bis heute nicht sicher, wer sie mit fünfzehn Jahren zu einem Vampir machte, sie erinnerte sich nur an diesem schicksalhaften Abend alleine in der Stadt unterwegs gewesen zu sein, weil sie für ihren Vater Medizin an eine seiner Patientinnen gebracht hatte, bevor sie ein Vampir angegriffen haben musste. Sie erwachte damals in einer Leichengrube, mit tausenden von Eindrücken von deren Toden, die auf sie einprasselten, während sie feststellte, dass sie ihr rechtes Bein nicht mehr richtig bewegen konnte. Man musste sie für tot gehalten haben, in der damaligen Zeit nichts Ungewöhnliches durch die häufigen Fälle von vor allem Cholera. Ihre Wirbelsäule wurde durch den Fall von dem Wurf in die Leichengrube frakturiert, sie würde von nun an einen Gehstock benötigen, sie hatte gerade noch Glück, dass sie von einer der Arbeiter dort gefunden und als lebendig identifiziert wurde, denn sowohl der Schmerz als auch der Geruch von Blut hatten sie vollkommen benebelt. Die Jahre strichen ins Land und während sie immer noch genauso jung war, wurde ihr Vater immer älter und älter. Als er schließlich im Sterben lag, flehte sie ihn an, dass sie ihn verwandeln durfte, damit er nicht sterben musste, aber er wollte nicht und sie respektierte seine Wünsche, auch wenn sie lange weinend an seiner Seite sah, selbst als er dann bereits tot war. Victorine zog sich lange Zeit zurück, während die Französische Revolution vorbeizog.

Beginn des 19. Jahrhunderts trat sie schließlich wieder aus ihren Schatten hervor und begann ihre Karriere als Privatdetektivin. Sie begann viele, vor allem seelenkundliche Bücher zu studieren, während sie bereits ihre ersten Fälle übernahm. Zuerst noch hauptsächlich kleinere Angelegenheiten wie Betrugsfälle, doch sie wurde immer bekannter und berühmter. Sie begann auch ihr Training in Bōjutsu, das sie bis heute regelmäßig jeden Morgen praktiziert, nur dass sie anstatt einem traditionellen Bō-Stab ihren Gehstock verwendete. Eigentlich wollte sie anfangs nur genug Geld verdienen, um ohne Probleme zurück nach Korea zu gehen, jedoch wurden die Anspannungen zwischen Korea und Frankreich immer größer in dieser Zeit, weshalb sie nach dem Byeong-in yangyo beschloss erst einmal weiter in Frankreich zu bleiben. Ab dem 20. Jahrhundert begann sie dann allerdings vermehrt zu reisen, durch die gesamte Welt, wodurch sie auch viele Sprachen lernte, und bildete sich so auch in anderen Kampfsportarten fort, bei denen sie trotz ihrem Bein diesen Nachteil durch bestimmte Techniken und dem Abwarten auf den richtigen Zeitpunkt ausgleichen konnte. "Der legendäre Detektiv" wird beinahe zu ihrem neuen Pseudonym, da sie noch keinen einzigen Fall ungelöst gelassen hat. Vor wenigen Tagen ist sie allerdings nun seit einem ganzen Jahrhundert wieder einmal nach Frankreich zurückgekehrt, genauer gesagt nach Bordeaux, da sie einen Tipp für einen neuen Fall erhielt. Ihr einziger Begleiter dabei ist ihre Munchkin-Katze Danbi und nicht einmal sie selbst weiß, wie lange sie bleiben wird.

Mag: neue Sprachen lernen, reisen, Kaffee, Tee, nachdenken, Postkarten sammeln, Bōjutsu trainieren, ihr Skizzenbuch, französische Weine (vor allem Montrachet und Meursault), Medizin, Fälle erfolgreich lösen

Mag nicht: auf ihre körperliche Beeinträchtigung angesprochen werden, Teile ihrer Vergangenheit, schlechte Arbeit abliefern, Ungenauigkeit, Dummheit, abhängig sein, repetitive Verhaltensweisen, Faulheit, Fälle ungelöst lassen

Stärken: spricht über zwanzig Sprachen fließend, Ermittlungsfähigkeiten, wehrhaft, intelligent, lösungsorientiert

Schwächen: lebt quasi ausschließlich von Koffein und Tabak, perfektionistisch, Kontrollfreak vor allem bei der Arbeit, schwer zu- und umgänglich, inkomplette Querschnittslähmung (benötigt Gehstock)

Meine Fähigkeiten:
Durch die Psychometrie kann sie Eindrücke von Verbrechen gewinnen, indem sie die Überreste der Opfer berührt. Doch auch wenn ihr diese Visionen zeigen, wie das Opfer starb, zeigen sie ihr nicht, wer das Verbrechen begangen hat. Dasselbe gilt für Gegenstände, an denen große Gefühle festhängen, zum Beispiel sentimentale Erbstücke oder Mordwaffen, sie kann diese berühren, um Visionen und andere Eindrücke über den Besitzer der Emotionen zu erhalten.

Die erhöhte Blutwahrnehmung ermöglicht es Victorine, sich auf Blut in seinen vielen Formen zu konzentrieren. Es erlaubt ihr, Blutspuren zu finden und zu verfolgen, die beste Vorgehensweise zu bestimmen, um mit Feinden fertig zu werden, oder auch andere Personen auszuspionieren. Als jemand mit Erfahrung im medizinischen Bereich kann sie auch sehen, welche Art von Krankheit jemand haben könnte.
Geschlecht
keine Angabe
    • Victorine hat einen neuen Beitrag "Die Villa" geschrieben. 21.01.2023

      Ein Stück trat ich auch zur Seite, damit Masch einfacher hindurchkommen konnte, bevor ich dann hinter ihm eintrat und nickte. Ich fand das Zimmer war auch sehr adäquat, es war sehr ruhig, es beruhigte mein Gehirn immer in geschlossenen Räumen zu sein, weshalb ich die Tür auch hinter uns schloss. Danbi strich schnurrend um die Beine von Masch, den ich allerdings mit einem etwas verwirrten Blick ansah, als ich meinen Kopf auf seine Frage hin leicht schieflegte. Ja., wiederholte ich mich schließlich und fragte etwas verwirrt, Habe ich etwas missverständlich formuliert? Zumindest konnte ich mir keinen anderen Grund vorstellen, warum er erneut fragte.

    • Victorine hat einen neuen Beitrag "Die Villa" geschrieben. 18.01.2023

      Kurz sah ich über die Schulter zu Danbi, die brav hinter Masch herfolgte, als ob sie auch genau überprüfen wollte, dass er auch gut nachkam, wobei das zumindest von meinem Tempo her wohl für keinen ein Problem war. Sie hat guten Geschmack., sagte ich schließlich als logische Erklärung, während wir eine weitere Plattform der Villa betraten, etwas weiter oben, wo es noch mehr als genug freie Zimmer gab. Ich blieb vor einer der hölzernen Türen stehen und öffnete sie dann mit meiner freien Hand, um sie für Masch aufzuhalten. Dahinter befand sich ein noch sehr schlicht eingerichtetes Zimmer mit angehängtem Bad, beinahe vollkommen aus verschiedenen Holztönen, etwas altertümlich, aber definitiv mit den modernen Möglichkeiten renoviert.

    • Victorine hat einen neuen Beitrag "Die Villa" geschrieben. 16.01.2023

      cf: Büro des Anführers

      Wir haben mehr als genug freie Zimmer., erklärte ich relativ unbedarft, während ich die Tür zu meinem Büro für Masch offenhielt und dann auch für Danbi, auch wenn sie ohne Probleme auch einen anderen Weg gefunden hätte, sie konnte immerhin auch Türen öffnen, sie war ein schlaues Tier. Dann setzte ich mich erneut langsam in Bewegung, durch die verschiedenen Räumlichkeiten der Villa, eine Treppe nach oben, denn es gab kaum Zimmer unten. Danbi freut sich sicher auch.

    • Victorine hat einen neuen Beitrag "Büro des Anführers" geschrieben. 15.01.2023

      In Ordnung war wohl ein interessantes Konzept in diesem Fall, immerhin war ich die Anführerin, soweit ich das also sah, war ich auch diejenige, die bestimmte, ob denn nun etwas in Ordnung war oder nicht. Allerdings konnte es wohl auch bedeuten, dass es für seinen Clan nicht in Ordnung war. Welche Regeln Valentina aufstellte, wusste ich nicht, aber ich beschloss mich nicht groß damit zu befassen. Du bist hier immer willkommen., sagte ich schließlich also, während Danbi fröhlich zirpend Masch hinterher folgte.

      tbc: Die Villa

    • Victorine hat einen neuen Beitrag "Büro des Anführers" geschrieben. 13.01.2023

      In meinem Zimmer schlafen bereits Sandy und Kaito. Wir finden ein anderes Zimmer für dich., beschloss ich kurzerhand und nickte dann, während ich noch meinen Tee zu Ende trank und dann aufstand. Ich stützte mich fest auf meinen Gehstock und nickte Masch dann zu. Komm mit. In der Villa gab es immerhin noch mehr als genug freie Zimmer, weder Samuel noch Mercutio hatten ein Zimmer bezogen, einzig und allein mein Zimmer ganz oben war theoretisch von mir, heute von meinem besten Freund und seinem Freund, besetzt.

    • Victorine hat einen neuen Beitrag "Büro des Anführers" geschrieben. 05.01.2023

      Ruhig nickte ich, während ich meinen Tee zu Ende trank und einfach dabei in Schweigen Danbi beobachtete, die sich bestens mit Masch beschäftigte, indem sie sich fest an ihn kuschelte. Ich stand schließlich erst auf, als ich bemerkte, dass es draußen langsam auch dunkel wurde. Ich sah durch das Fenster, die meisten unserer Gäste dürften wohl schon gegangen sein. Schließlich drehte ich mich zu Masch um. Schläfst du hier heute?

    • Victorine hat einen neuen Beitrag "Büro des Anführers" geschrieben. 29.12.2022

      Danbi gab ein süßes, zufriedenes Seufzen von sich, als Masch sie hochhob und begann ihn dann sofort interessiert zu beschnüffeln, zuerst noch seine Hände, mit der er sie hochgehoben hatte, dann seine Arme und schließlich streckte sie sich auf ihren kleinen Hinterpfötchen nach oben, um sein Gesicht zu riechen. Ich beobachtete das alles, ohne etwas dabei zu sagen, während Danbi förmlich eine Spur verfolgte. Hast du ein Haustier?, fragte ich schließlich, da Danbi gar so neugierig an Masch schnupperte und sie hatte schließlich eine sehr feine Nase, die das sofort aufnehmen könnte. Das, oder andere etwaige Spuren, Tiere hatten da immer etwas ihre eigene instinktive Agenda.

    • Victorine hat einen neuen Beitrag "Büro des Anführers" geschrieben. 21.12.2022

      Masch stellte sinnvolle und vor allem beantwortbare Fragen, weshalb ich beschloss, dass ich ihn auch außerhalb von seiner Verbindung zu Sandy und seiner unanspruchsvollen Art zu mögen. Ich mochte es, wenn ich den Sinn hinter Fragen verstand, denn nur so konnte ich sie beantworten, wie anderen Personen das machten, war mir schon immer ein Rätsel gewesen. Nein., antwortete ich also ziemlich direkt auf seine Frage, bevor ich ebenfalls leicht zusammenzuckte, als Masch Danbi etwas überlaut begrüßte. Ich schüttelte dann allerdings den Kopf, denn ich brauchte keine Entschuldigung. Danbi hingegen ließ sich auch gar nicht erst davon abhalten, sondern stapfte mit ihren kleinen Beinchen auf Masch zu und machte dann ein extrem süßes Männchen, um seine leicht vom Tee benetzen Finger abzuschlecken.

    • Victorine hat einen neuen Beitrag "Büro des Anführers" geschrieben. 12.12.2022

      Langsam nippte ich an meinem Tee, während ich kurz nachdenklich meinen Schreibtisch ansah. Dann stellte ich meine Tasse mit beiden Händen vorsichtig auf der Tischplatte ab und zog eine der vielen Schubladen auf, um dort eine Moxazigarre herauszunehmen und diese vor Masch auf den Tisch zu legen, damit er sie sich anschauen konnte. Man verbrennt das hier langsam wie eine Zigarette. Dann hält man sie knapp über die betroffenen Körperstellen. Zumindest war das meine bevorzugte Variante, es gab natürlich auch die direkte Anwendung auf der Haut. Kälte und Feuchte kann dem Körper schaden und wird somit vertrieben. Ich nahm wieder meinen Tee in beide Hände und nippte an der wohltuenden warmen Flüssigkeit. Plötzlich hörte ich ein leises Miauen und wandte meinen Blick zur Tür, wo sich Danbi gerade durchgeschlängelt hatte.

    • Victorine hat einen neuen Beitrag "Büro des Anführers" geschrieben. 11.12.2022

      Deine Lebensenergie., erklärte ich weiter, offen mein Wissen zu teilen, Qi ist ständig in Bewegung ,es fliesst durch die Leitbahnen, die Meridiane, die über unseren Körper laufen und ein ganzes System an Kanälen bilden. Qi ist von enormer Bedeutung. Eine Schwächung, eine Blockade oder auch ein Überschuss an Qi kann ein Organ, oder auch ein ganzes Organsystem, krank machen. Ich war mit beidem aufgewachsen, mit beiden Seiten derselben Münze, weshalb mir keine von beiden vertrauter war, ich wandte beide Arten von Medizin genau gleich an, je nachdem was ich eben gerade benötigte. Ich nippte von meinem Tee, ungewohnt so viel zu sprechen auf einmal. Die westliche Medizin hat ähnliche Konzepte, allerdings glaubt sie nicht an Qi. Meiner Meinung nach sollte man immer die Behandlung wählen, die für einen selber effektiv war, ich hatte nämlich durchaus schon viele Fälle gesehen, in denen die wissenschaftliche Medizin versagt, aber die traditionelle Medizin gewirkt hatte, ich urteilte nicht darüber, ich ging nur immer alle Möglichkeiten durch.

    • Victorine hat einen neuen Beitrag "Büro des Anführers" geschrieben. 10.12.2022

      Es ist ähnlich wie Akupunktur, aber ohne Nadelstiche., begann ich sofort zu erklären, denn ich mochte es über solche Themen zu sprechen, generell war es so mit Themen in denen ich mich gut auskannte und wenn die Atmosphäre mir passend vorkam, Ich verwende das Verfahren um die wichtigen Punkte mit meist passiver Hitze durch das Abbrennen von Moxakraut zu erwärmen, um so Kälte und Feuchtigkeit zu vertreiben und das Qi wieder zum fließen zu bringen. Damit sich der Körper wieder selber heilen kann. Es tat nicht weh, die Hitze war nicht brennend, sondern eben passiv, man hielt die Moxazigarren aus den heilenden Kräutern nur mehr an die Stellen heran, ohne die Haut dabei direkt zu berühren. Ich konnte auch direkte Moxibustion anwenden, bei der man die Kräuter auf der Haut abbrannte, aber niemals bei jemandem wie Masch, er wirkte dazu zu zart. Langsam nippte ich von meinem Tee, er war noch sehr warm, aber er verbrannte meine Zunge nicht, was gut genug für mich war, ich trank meinen Tee sehr gerne sehr heiß.

    • Victorine hat einen neuen Beitrag "Büro des Anführers" geschrieben. 08.12.2022

      Leise summend nickte ich in mich hinein, bevor ich kurz in mich hineinkicherte, ich tat mir immer besonders leicht dann zu lachen, wenn gerade niemand anderer lachte und wenn es vielleicht auch für andere Personen etwas unpassend wirken konnte, wie ich erfahren hatte. Ich hatte auch dreihundertfünfundsechzig Jahre Zeit. Wobei ich das meiste in meinen jungen Jahren von meinen Eltern gelernt hatte. Ich brachte nun das Tablett mit den Jadetassen zu Masch und nahm dann meine Tasse von diesem, um mich in meinem Schreibtischsessel niederzulassen, die sehr warme Tasse Tee in meinen Händen. Ich betrachtete Masch kurz nachdenklich, ohne ihm dabei in die Augen zu schauen. Ich glaube du könntest eine Moxen gebrauchen. Moxibustion, auch Moxa-Therapie oder kurz Moxen genannt, wie ich es gerade auch bezeichnete, beschrieb den Vorgang der Erwärmung von speziellen Punkten des Körpers. Die Therapie wurde in der Traditionellen Chinesischen Medizin entwickelt, allerdings in der traditionellen koreanischen Medizin noch einmal deutlich erweitert. Masch wirkte dünn auf mich, das war ich allerdings auch, aber er wirkte auch deutlich mitgenommen, etwas bei dem die Moxa-Therapie gerne eingesetzt wurde, genau wie beim "Schmerz der Seele", wie man ihn gerne plakativ nannte.

    • Victorine hat einen neuen Beitrag "Büro des Anführers" geschrieben. 04.12.2022

      Leise blubberte das Wasser, während sich ein warmer, aber angenehm nicht penetranter Geruch in der Luft ausbreitete. Da ich grünen Tee zubereitete, war der Geruch nicht überwältigend, sondern einfach leicht würzig mit einer ganz leicht frisch-grasigen Note. Ich betrachtete das Wasser, während ich auf Masch's Frage nickte. Ich bin geschult in der wissenschaftlichen Medizin sowie der Koryo-Medizin., erklärte ich ihm ruhig, ganz in meinem Element, Man arbeitet in der traditionellen koreanischen Medizin viel mit Pflanzenheilkunde, Akupunktur und Moxibustion. Ich nahm den Holzlöffel, um vorsichtig etwas im kochenden Teewasser zu rühren. Dann setzte ich den Löffel wieder ab und nahm ein kleines Tonsieb, durch das ich das Wasser goss in zwei gänzlich runde Jadetassen. Das leicht grüne Wasser dampfte.

    • Victorine hat einen neuen Beitrag "Büro des Anführers" geschrieben. 02.12.2022

      Masch entspannte sich etwas, das war auch das, was ich gewollt hatte, ich war froh darum, dass ich Sandy da doch etwas helfen hatte können, es fiel mir oft schwer direkt mit Leuten zu agieren, aber eine Teezeremonie war immer etwas sehr entspannendes für mich gewesen und es war gut, dass es Masch ebenso ging. Europäischer Tee ist sehr anders., antwortete ich zustimmend auf seine Frage und hob dann mit der Holzschaufel einen der kleinen braunen Pilze hoch, um ihn Masch zu zeigen, Es sind heilende Pilze, gut für den Körper und die Seele. In koreanischer Medizin waren solche Mittel sehr gewöhnlich, anders als hier, wo meist nur wissenschaftliche Medizin herangezogen wurde zur Behandlung. Ich gab nun allerdings den Inhalt der Schüssel in das kochende Wasser, das sanft vor sich hinblubberte.

    • Victorine hat einen neuen Beitrag "Büro des Anführers" geschrieben. 28.11.2022

      Dann wird es Zeit., entgegnete ich ihm also einfach, anstatt lange um den großen Brei herumzureden, sondern brachte das traditionelle Teeset auf den Tisch, damit Masch einen guten Blick darauf hatte, während das Wasser bereits heiß wurde. Im Mittelpunkt der koreanischen Herangehensweise an Tee stand zum Glück eine einfache und natürliche Kohärenz mit weniger formellen Ritualen, weniger Absoluten, mehr Freiheit für Entspannung und mehr Kreativität beim Genuss einer größeren Vielfalt an Tees, Dienstleistungen und Gesprächen. Es war beruhigend, vertraut und entspannend. In der Mitte meines Tablets stand ein großer Teebehälter aus Ton mit einer Glasur aus natürlich grüner Asche, den ich Masch zeigte. Mithilfe einer Holzschaufel mit langem Griff, ein gespaltener Bambus mit Schaufelende, den ich Masch kurz präsentierte, holte ich den Tee heraus und gab ihn in eine kleine Schale. Er enthielt Blätter, Wurzeln, Blüten, Früchte, Körner, essbare Pilze und Algen, eine gesunde Mischung für sanften grünen Tee. Ich hielt Masch kurz die Schüssel hin, falls er daran riechen wollte.

    • Victorine hat einen neuen Beitrag "Büro des Anführers" geschrieben. 20.11.2022

      Zu seiner Aussage konnte ich eigentlich nur zustimmend nicken, während meine Augen kurz golden aufglühten, als ich Masch aus dem Augenwinkel ansah. Sein Blutbild zeigte... Schwäche, nicht im gewöhnlichen Sinne, keine charakterliche, sondern eher das, was seine dünne Gestalt auch vermittelte, eine für mich eher körperlich scheinende Erschöpfung. Als ob da etwas gewesen wäre... Ich drehte mich ohne großen Kommentar dazu einfach um und begann Tee vorzubereiten, was ich immer in meinem Büro parat hatte, Kaffee genauso, aber da machte ich mir Sorgen, dass dieser deutlich zu stark für Masch wäre. Hattest du schon einmal traditionellen koreanischen Tee?, fragte ich ihn, während ich das Wasser in einem sehr altertümlich wirkenden Kessel aufsetzte.

    • Victorine hat einen neuen Beitrag "Büro des Anführers" geschrieben. 14.11.2022

      Das mag ich auch sehr an ihm., fügte ich ziemlich direkt an die Feststellung von Masch hinzu, denn das war wirklich etwas, was mir Sandy sofort sympathisch gemacht hatte. Ich hatte schon mit ganz anderen Polizisten zu tun gehabt, die sich nicht weniger für Beweise interessieren könnten, die ihrer Meinung nach in die "falsche" Richtung gingen, besonders wenn es um Minderheiten ging, früher genauso wie jetzt leider noch immer, oder auch die einfach nur faul und dumm waren, aber Sandy war nicht so. Ich ging schwer die paar Schritte zu meinem Bürosessel in der Nähe hinüber und ließ mich dort nieder, während ich meinen Gehstock dort gegen die Lehne lehnte. Ich nickte nur nachdenklich auf Masch's Antwort hin. Sandy ist mein bester Freund. Ich sagte es einfach so, wie eine Feststellung, denn das war es für mich auch, er war mein nähester Freund, den ich hatte, also war er auch mein bester Freund. Ich sah Masch nicht direkt an, aber ich musterte ihn dennoch aus dem Augenwinkel leicht.

    • Victorine hat einen neuen Beitrag "Büro des Anführers" geschrieben. 12.11.2022

      Ich hatte einen privaten Fall und der Klient war das Mordopfer, zu dessen Fall Sandy zugeteilt worden ist. Ich bin ihn nicht losgeworden., erklärte ich in einem komplett neutralen Tonfall, wobei ich es nicht verhindern konnte, bei meinen letzten Worten leicht in mich hineinzuschmunzeln, es war schwierig zu sehen, aber ich musste zugeben, dass es mich doch sehr freute, dass ich hier jemanden hatte, an den ich mich halten konnte. Ich wusste nicht, ob ich sonst hier geblieben wäre, ohne Sandy, selbst wenn ich mich dem Clan hier verpflichtet fühlte. Ich sah nachdenklich auf die vielen Fallakten, die neben meinem Schreibtisch standen. Es gab eine Frage, die mich schon länger beschäftigte, eine, die mir Masch als geborener Vampir vielleicht beantworten konnte. Es ist ungewöhnlich, als nicht als Vampir geborener Vampir ein Anführer zu sein, kann das sein?

    • Victorine hat einen neuen Beitrag "Büro des Anführers" geschrieben. 05.11.2022

      cf: Die Villa

      Mit langsamen Schritten war ich neben Masch hergegangen, aber doch etwas schneller als sonst, jetzt wo ich meinen Gehstock hatte und bei ihm eingehängt war. Ich öffnete das dunkle Büro, das kaum beleuchtet war, wie eigentlich immer, und schloss die Tür dann auch wieder mit einem geschickten Einhaken von meinem Gehstock wieder. Ich führte Masch ach direkt zu dem bequemen Couchstuhl im Raum, bei dem ich seinen Arm wieder losließ, falls er sich setzen wollte. Das ist mein Büro., erklärte ich etwas unbeholfen, Ich bin auch Privatdetektivin. Dadurch kenne ich Sandy.

    • Victorine hat einen neuen Beitrag "Die Villa" geschrieben. 25.10.2022

      Gehen wir in mein Büro., schlug ich sofort vor, Aber ich habe auch ein Auto, wenn du in die Stadt möchtest. Ein Auto, von dem ich mir noch immer nicht ganz sicher war, woher Mercutio das genommen hatte, aber ich hatte es auch nie zurückgegeben, also sah ich es nun als meine Sache an, Leute heutzutage waren bei ihrem Besitz sowieso viel zu engstirnig, ständig diese nutzlosen Anzeigen wegen vermeintlichem "Diebstahl". Wo wohnst du? Ich hängte mich mit meiner freien Hand bei Masch ein und brachte ihn zumindest mal aus dem Gang heraus. Wer wusste denn, wer noch hier war und hier vorbeikommen könnte?

      tbc: Büro des Anführers

Empfänger
Victorine
Betreff:


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